Yorck-Denkmal, Militärisches Bronzedenkmal auf der Unter den Linden, Berlin, Deutschland.
Das Yorck-Denkmal ist eine 2,65 Meter hohe Bronzefigur Ludwig Yorck von Wartenburgs in zeitgenössischer Uniform, den Kopf nach rechts gewandt, die linke Hand auf einen Säbel gestützt und die rechte darauf gelegt. Sie steht auf einem Granitsockel, dessen Bronzereliefs vorn Pax mit Olivenzweig und hinten das Wappen der Grafen Yorck von Wartenburg zeigen. Karl Friedrich Schinkel entwarf es, Christian Daniel Rauch führte es aus, und der französische Bronzegießer Claude François Lequine stellte es her.
Nach einem Entwurf Karl Friedrich Schinkels, ausgeführt von Christian Daniel Rauch und gegossen von Claude François Lequine, wurde das Denkmal 1855 vorn auf dem Opernplatz gegenüber der Neuen Wache aufgestellt. Ein Bombentreffer riss es im Zweiten Weltkrieg vom Sockel; die SED ließ es am 24. Mai 1950 abräumen, im Dezember 1951 wurde der Unterkörper verschrottet. 1963 wieder aufgestellt, verlor es seine ursprüngliche Inschrift, die zu „YORCK“ verkürzt wurde, und der Sockel schrumpfte von 3,83 auf 2,83 Meter.
Das Denkmal trägt den Namen des Feldmarschalls, der für seine Rolle in den Befreiungskriegen bekannt ist. Besucher sehen hier ein Werk, das die preußische Geschichte und militärische Tradition widerspiegelt.
Das Denkmal steht hinten auf der Grünfläche des Bebelplatzes, nicht an der Unter den Linden; sein ursprünglicher Standort lag etwa 50 Meter weiter vorn an der Prachtstraße. Zu Fuß ist es von der Staatsoper und der Hedwigskathedrale aus erreichbar, die umliegenden Straßen sind weitgehend Fußgängerbereich.
Ursprünglich trug der Sockel die Inschrift „FRIEDRICH WILHELM IV / DEM FELDMARSCHALL / GR. YORK V. WARTENBURG / IM IAHRE MDCCCLV“; bei der Wiederaufstellung 1963 wurde sie auf „YORCK“ verkürzt, der Sockel von 3,83 auf 2,83 Meter verkleinert und die Umzäunung beseitigt. Der Unterkörper war im Dezember 1951 zur Buntmetallgewinnung verschrottet worden.
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