Alexander-von-Humboldt-Denkmal, Marmordenkmal an der Humboldt-Universität, Berlin, Deutschland.
Das Alexander-von-Humboldt-Denkmal ist eine 2,50 Meter hohe Marmorskulptur von Reinhold Begas, die am 28. Mai 1883 rechts vor dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität an der Prachtstraße Unter den Linden eingeweiht wurde. Humboldt sitzt in zeitgenössischer Bekleidung auf einem Baumstumpf, den Kopf geradeaus gewandt; seine rechte Hand hält eine Pflanze, der linke Arm ruht auf einer Lehne. Ein links unter ihm befindlicher Globus verweist auf seine Forschungsreisen; der 3,20 Meter hohe Sockel trägt die Inschrift „ALEXANDER / VON / HUMBOLDT“ unter spielenden Kindern und Reliefs mit Allegorien seiner Forschungsgebiete.
Einen Wettbewerb gewann 1876 der Entwurf von Paul Otto, ausgeführt wurde das Denkmal jedoch 1882 von Reinhold Begas im Stil des Neobarock. Eingeweiht wurde es am 28. Mai 1883 gemeinsam mit dem Wilhelm-von-Humboldt-Denkmal rechts vor dem Palais des Prinzen Heinrich, dem heutigen Hauptgebäude der Humboldt-Universität. 1939 stiftete die Universität von Havanna eine Zusatzinschrift, die Humboldt als „zweiten Entdecker Kubas“ bezeichnet.
Am Sockel schmücken Reliefs unter spielenden Kindern Allegorien seiner Forschungsgebiete. 1939 stiftete die Universität von Havanna die Zusatzinschrift „AL SEGUNDO DESCUBRIDOR DE CUBA / LA UNIVERSIDAD DE LA HABANA 1939“, die Humboldt als zweiten Entdecker Kubas bezeichnet. Eine Eselsbrücke hilft Besuchern: Wilhelm steht in Richtung Wilhelmstraße, Alexander in Richtung Alexanderplatz.
Das Denkmal befindet sich an der Unter den Linden vor der Humboldt-Universität, einem lebhaften Bereich mit vielen anderen historischen Gebäuden. Der Ort ist zu Fuß leicht erreichbar und wird von Besuchern des Museums und der Universität häufig passiert.
Der Sockel trägt eine 1939 von der Universität von Havanna gestiftete Zusatzinschrift: „AL SEGUNDO DESCUBRIDOR DE CUBA“, die Humboldt als zweiten Entdecker Kubas bezeichnet. Eine Eselsbrücke ordnet die beiden Denkmäler zu: Wilhelm steht Richtung Wilhelmstraße, Alexander Richtung Alexanderplatz. Gipsabformungen beider stehen auf dem Campus Adlershof, die Alexanders im Institut für Geographie.
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