Alexander-von-Humboldt-Denkmal, Marmordenkmal an der Humboldt-Universität, Berlin, Deutschland.
Das Alexander-von-Humboldt-Denkmal zeigt den Naturwissenschaftler sitzend mit einem Globus in der Hand, umgeben von Pflanzenmotiven. Der Marmorsockel trägt kunstvolle Reliefs mit wissenschaftlichen Elementen und verschiedenen Tieren, die Humboldts Interesse an der Natur widerspiegeln.
Der Marmorsockel wurde vom Bildhauer Reinhold Begas 1883 vollendet und würdigt Humboldts bedeutende Beiträge zu den Naturwissenschaften und der Erforschung. Das Denkmal entstand in einer Zeit, als Humboldts intellektuelles Vermächtnis in ganz Europa gefeiert wurde.
Die Inschrift auf dem Sockel stammt von der Universität Havana und würdigt Humboldts tiefe Verbindung zu Kuba, wo er seine bedeutendsten Forschungen durchführte. Besucher können diese Anerkennung aus der spanischsprachigen Welt heute noch auf dem Denkmal lesen.
Das Denkmal befindet sich an der Unter den Linden vor der Humboldt-Universität, einem lebhaften Bereich mit vielen anderen historischen Gebäuden. Der Ort ist zu Fuß leicht erreichbar und wird von Besuchern des Museums und der Universität häufig passiert.
Der Sockel zeigt eine seltene Szene von einer Frau und einem Jungen, die zusammen ein Buch lesen, was Humboldts Glauben an die Verbreitung von Wissen widerspiegelt. Dieses häusliche Motiv hebt sich von den wissenschaftlichen Symbolen ab und zeigt eine menschlichere Seite seines Vermächtnisses.
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