Theodor-Mommsen-Denkmal, Architektonisches Erbe-Denkmal an der Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland.
Die Statue aus Carrara-Marmor zeigt den Gelehrten in stehender Position vor dem Westeingang der Universitat und wirkt durch ihre klassische Handwerklichkeit. Das Werk ruht auf einem Granitsockel, der dem ganzen Denkmal Stabilitat und Gewicht verleiht.
Der Kunstler Adolf Brütt schuf dieses Denkmal 1909 als Erinnerung an den renommierten Historiker und Juristen. Das Werk entstand in einer Zeit, in der die Universitat ihre akademischen Wurzeln durch solche Ehrungen starken wollte.
Das Denkmal zeigt einen der einflussreichsten Gelehrten des 19. Jahrhunderts und steht im Zentrum des Universitätslebens. Besucher können hier nachvollziehen, welche Bedeutung historische Forschung für die Institution hatte.
Das Denkmal steht leicht zuganglich im offentlichen Bereich vor dem Westflugel und ist zu jeder Zeit sichtbar. Besucher finden informative Tafeln an Ort und Stelle, die Hintergrundinformationen zum Geehrten bieten.
Wenige Besucher bemerken, dass der Kunstler das Gesicht bewusst realistisch gestaltete, um die Gelehrsamkeit durch naturliche Merkmale auszudrucken. Diese Wahl unterscheidet sich von idealisierteren Darstellungen anderer akademischer Denkmalern der Zeit.
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