Niederländisches Palais, Barockpalast in Berlin-Mitte, Deutschland
Das Niederländische Palais war ein barockes Gebäude mit drei Etagen, das sich an der Kreuzung der Oranischen Gasse und der Unter den Linden befand. Die Fassade zeigte klassische barocke Merkmale mit aufwändigen Details und symmetrischer Gestaltung.
Das Gebäude wurde zwischen 1753 und 1758 vom Architekten Friedrich Wilhelm Diterichs errichtet und diente ab 1803 dem Haus Oranien-Nassau als Residenz. Es blieb bis 1882 in ihrer Nutzung, bevor es später abgerissen wurde.
Der Palast spiegelte die architektonischen Vorlieben des preußischen Adels des 18. Jahrhunderts mit barocken Gestaltungselementen wider.
Das Palais befand sich an der Unter den Linden 36 und ist heute nicht mehr vorhanden, da es 1963 abgerissen wurde. Der Standort kann zu Fuß vom Alexanderplatz aus erreicht werden und bietet einen Einblick in die Geschichte der Gegend.
Kaiser Wilhelm I. ließ eine gläserne Brücke über die Oranische Gasse bauen, um dieses Anwesen mit dem benachbarten Kaiser-Wilhelm-Palais zu verbinden. Diese Verbindung ermöglichte dem Monarchen, zwischen beiden Residenzen zu reisen, ohne die Straße zu verlassen.
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