Staatsoper Unter den Linden, Opernhaus an der Unter den Linden, Berlin, Deutschland
Das Staatsoper Berlin ist ein Opernhaus am Boulevard Unter den Linden im Bezirk Mitte von Berlin in Deutschland. Die Fassade zeigt klassische Säulen und Giebel in hellem Sandstein, während der Zuschauerraum mit mehreren Balkonen und einer bemalten Decke gestaltet ist.
König Friedrich der Große beauftragte den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff mit dem Entwurf, und das Gebäude öffnete 1742 als erstes freistehend errichtetes Opernhaus in Deutschland. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es mehrfach wiederaufgebaut und zwischen 2010 und 2017 umfassend renoviert.
Das Haus ist eng mit der deutschen Opernkunst verbunden und präsentiert Werke von Wagner bis zeitgenössischen Komponisten. Viele Premieren haben hier internationale Aufmerksamkeit erregt und das Repertoire umfasst klassische Inszenierungen neben experimentellen Neuinterpretationen.
Aufführungen beginnen meist am frühen Abend, und die Kleiderordnung reicht von gepflegt bis formell. Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich, und Besuchern wird empfohlen, mindestens 30 Minuten vor Beginn einzutreffen, um ihre Plätze bequem zu finden.
Die Staatskapelle Berlin, das hauseigene Orchester, gehört zu den ältesten Klangkörpern der Welt und besteht seit über 450 Jahren. Dieses Ensemble begleitet nicht nur Opernaufführungen, sondern gibt auch eigenständige Symphoniekonzerte in der Stadt.
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