Prinzessinnenpalais, Stadtpalais in Berlin-Mitte, Deutschland
Das Prinzessinnenpalais ist ein Barockpalais an der Prachtstraße Unter den Linden im Zentrum Berlins, das sich durch eine symmetrische Fassade mit großen rechteckigen Fenstern über drei Geschosse auszeichnet. Das Gebäude besteht aus hellem Stein und prägt mit seiner regelmäßigen Gestaltung das Erscheinungsbild der historischen Boulevard-Reihe.
Das Palais entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts als Residenz für Mitglieder der preußischen Königsfamilie, die nicht selbst regierten. Nach dem Ende der Monarchie folgte eine Umgestaltung zu Kulturzwecken, die bis heute prägt, wofür das Gebäude genutzt wird.
Das Gebäude beherbergt heute eine Kunstgalerie der Humboldt-Universität, in der man Werke verschiedener Epochen der deutschen Kunstgeschichte sehen kann. Die Sammlungen zeigen, wie sich künstlerische Ausdrucksformen über die Jahrhunderte verändert haben.
Das Gebäude liegt an der bekannten Unter den Linden und ist leicht zu Fuß zu erreichen, wenn man die Altstadt erkundet. Die Ausstellungen finden während der regulären Öffnungszeiten statt, daher sollte man im Voraus nachschauen, wann der Besuch möglich ist.
Der Architekt Richard Paulick führte nach dem Zweiten Weltkrieg umfangreiche Arbeiten durch, um die historischen Strukturen zu bewahren und die Innenräume modernen Ansprüchen gerecht zu machen. Diese sorgfältige Balance zwischen Altbau und Neuzweck macht das Gebäude bis heute zu einem funktionierenden Kulturort.
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