Kronprinzenpalais, Stadtpalast am Boulevard Unter den Linden, Mitte, Deutschland
Das Kronprinzenpalais ist ein dreigeschossiges Stadtpalais auf der berühmten Prachtstraße Unter den Linden in Berlin mit gleichmäßig angeordneten Fensterreihen und einer hellen Fassade. Die Architektur verbindet klassizistische Elemente mit barocken Zügen, wobei die Säulen und Pilaster dem Gebäude eine formale Gliederung verleihen.
Das Palais entstand 1663 und wurde 1732 unter Philipp Gerlach umgestaltet, als es zum Wohnsitz des späteren Friedrich II. wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg öffnete das Gebäude seine Räume als Galerie für moderne Kunst.
Die Palasträume beherbergten bedeutende Kunstausstellungen, darunter französische Impressionisten und Sammlungen der Berliner Secession.
Das Palais liegt direkt an der Straße Unter den Linden und ist zu Fuß leicht zu erreichen, mit flachem Zugang vom Bürgersteig. Innenräume können während Ausstellungen und Veranstaltungen besichtigt werden, wobei die Verfügbarkeit je nach Programm wechselt.
Am 31. August 1990 wurde in den Räumen dieses Palais der Einigungsvertrag zwischen Ost- und Westdeutschland unterzeichnet. Das Ereignis markierte einen der letzten formellen Schritte vor der deutschen Wiedervereinigung.
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