Palais am Festungsgraben, Neoklassizistisches Palais nahe der Neue Wache, Berlin, Deutschland
Der Palais am Festungsgraben ist ein klassizistisches Gebäude im Berliner Zentrum mit prächtigen Sälen, Marmorsäulen und goldener Dekoration hinter einer Reihe von Kastanienbäumen. Die Innenräume sind aufwendig ausgestattet und enthalten mehrere spezialisierte Funktionsräume wie den Eichensaal und die Marmorgalerie.
Der preußische König Friedrich II übereignete 1751 das Grundstück seinem Kammerdiener Johann Gottfried Donner, woraufhin der Architekt Friedrich Feldmann das Schloss bis 1753 erbaute. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zum Haus der Sowjetkultur umgewandelt und etablierte neue deutsch-russische Verbindungen.
Der Palast war lange Zeit Zentrum für deutsch-russische Beziehungen und trägt Namen und Erinnerungen dieser Zeit in seinen Räumen. Heute nutzen Menschen ihn für Veranstaltungen und Treffen, wodurch diese Geschichte noch immer lebendig wird.
Das Gebäude ist für Veranstaltungen und Hochzeiten zugänglich und benötigt keine Berliner Wohnanmeldung. Mehrere spezialisierte Räume ermöglichen unterschiedliche Arten von Zusammenkünften und Feierlichkeiten.
Der Name des Palais stammt von einem ehemaligen Graben her, der die Befestigungsmauern Berlins aus dem 17. Jahrhundert umgab. Dieser historische Graben existiert heute nicht mehr, aber sein Name wird in diesem Ort bewahrt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.