Deutsches Historisches Museum, Historisches Museum in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das Deutsche Historische Museum befindet sich im barocken Zeughaus an der Straße Unter den Linden und zeigt Objekte aus zwei Jahrtausenden deutscher Geschichte. Ein moderner Anbau aus Glas und Stahl erweitert die Ausstellungsfläche und bildet einen Kontrast zum historischen Hauptgebäude.
Das Museum entstand 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins und zog nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 in das Zeughaus ein. Der Architekt I. M. Pei ergänzte das historische Gebäude 2003 mit einem neuen Ausstellungstrakt.
Die Sammlungen dokumentieren deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart durch Objekte des Alltags, Kunstwerke und politische Zeugnisse. Der Innenhof mit seinen Masken leidender Krieger zieht regelmäßig Besucher an, die hier eine Pause zwischen den Ausstellungsräumen einlegen.
Das Museum öffnet täglich und gewährt freien Eintritt für Gäste unter 18 Jahren. Die Ausstellungsräume verteilen sich auf mehrere Ebenen, sodass ein Besuch mehrere Stunden dauern kann.
Die Fassade des Zeughaus zeigt einen Innenhof mit Köpfen sterbender Krieger, gestaltet vom Bildhauer Andreas Schlüter um 1700. Diese Masken gelten als Meisterwerk barocker Bildhauerei und drücken Schmerz und Leid mit großer Intensität aus.
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