Berliner Glasamphora aus Olbia, Antike Glasamphora im Altes Museum, Deutschland
Die Berliner Glasamphore aus Olbia ist ein antikes Glaspgefäß, das in zwei getrennte Teile zusammengefügt wurde und mit kupfernen Beschlägen sowie vergoldeten Elementen verziert ist. Das Gefäß enthält unterhalb des Bauches durchbohrte Löcher, durch die Flüssigkeit mittels satyrförmiger Ausgüsse fließen konnte.
Das Gefäß wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. hergestellt und später in Olbia an der nördlichen Schwarzmeerküste entdeckt. Friedrich Ludwig von Gans spendete es 1912 der Antikensammlung Berlin.
Das Gefäß ahmt die Form athenischer Preisamphorern nach und zeigt die Verbindung zwischen griechischer und schwarzmeerischer Handwerkskunst. Die vergoldeten Kupferbeschläge und satyrförmigen Ausgüsse zeugen von einem Kunsthandwerk, das kostbare Materialien geschickt kombinierte.
Das Gefäß befindet sich im Altes Museum und ist eine beeindruckende Größe, die man in klassischen Ausstellungsräumen betrachten kann. Die Nähe zu anderen antiken Objekten ermöglicht einen guten Vergleich mit ähnlichen Werken aus derselben Zeit.
Dieses Gefäß ist das größte bekannte Glaspgefäß aus der Antike und wurde ohne die Technik des Glasblasens hergestellt. Die Verbindung zweier separater Glaspteile erforderte außergewöhnliches handwerkliches Geschick für die damalige Zeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.