Aphrodite Heyl, Terrakotta-Figurine im Altes Museum, Berlin-Mitte, Deutschland.
Die Aphrodite Heyl ist eine Terrakottafigur, die die Göttin mit einem Gewand darstellt, das von den Schultern gerutscht ist. Das Werk zeigt feine handwerkliche Details in der Ausführung dieser antiken Kleinplastik.
Die Figur entstand im 2. Jahrhundert v.Chr. in Myrina in Kleinasien und gelangte später über die Sammlung von Maximilian von Heyl zu den Berliner Antikensammlungen. Diese Erwerbung im Jahr 1930 war ein wichtiger Schritt bei der Bildung einer der bedeutendsten europäischen Antikensammlungen.
Die Figur zeigt, wie hellenistische Künstler die Göttin Aphrodite darstellten, mit besonderem Augenmerk auf die weibliche Form und elegante Gewandfalten. Besucher können an solchen Werken sehen, welche künstlerischen Ideale der antiken griechischen Welt verbreitet waren.
Das Objekt ist klein und empfindlich, daher sollten Besucher es aus angemessener Entfernung betrachten. Die Ausstellung nutzt spezielles Licht und Schutzglas, um das Werk über lange Zeit hinweg zu erhalten.
Unter der Oberflächenschicht sind noch Spuren der ursprünglichen Farben erhalten geblieben, mit blauen Markierungen am Diadem und rötlichen Pigmenten in den Fältchen des Gewandes. Diese Farbspuren geben einen seltenen Einblick in die ursprüngliche farbliche Gestaltung solcher Werke.
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