Ägyptisches Museum Berlin, Archäologisches Museum in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das Ägyptische Museum Berlin zeigt antike Objekte aus den Nilregionen in den restaurierten Räumen des Neuen Museums auf der Museumsinsel. Die Sammlung umfasst Statuen, Schmuck, Sarkophage und beschriftete Steine, die über mehrere Stockwerke verteilt sind.
Die Sammlung entstand 1828 auf Initiative von Alexander von Humboldt und König Friedrich Wilhelm III. als Teil der königlichen Kunstkammer. Kriegszerstörungen trennten Teile der Objekte, die erst nach der Wiedervereinigung wieder zusammengeführt wurden.
Der Name des Museums bezieht sich auf die jahrtausendealte Zivilisation am Nil, deren Kunst und Schrift die Sammlung heute zeigen. Besucher sehen Reliefs, Grabbeigaben und Alltagsobjekte, die das Leben der Menschen in dieser frühen Hochkultur sichtbar machen.
Der Eingang liegt auf der Nordseite der Museumsinsel und ist über die Bodestraße oder vom Lustgarten erreichbar. Taschen und Rucksäcke müssen an der Garderobe abgegeben werden, Fotos ohne Blitz sind in den meisten Bereichen erlaubt.
Die Grüne Kopf genannte Skulptur aus dunkelgrünem Stein stammt aus dem 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung und zeigt die Gesichtszüge eines älteren Mannes mit feinen Falten. Der Farbton des Materials gab dem Werk seinen Namen und unterscheidet es von den meisten anderen Porträts der Spätzeit.
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