Alte Nationalgalerie, Kunstmuseum auf der Museumsinsel, Berlin, Deutschland.
Die Alte Nationalgalerie ist ein Kunstmuseum auf der Museumsinsel in Berlin, das Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts in einem klassizistischen Gebäude zeigt. Die drei Ausstellungsebenen beherbergen Werke von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg, darunter deutsche Romantik und französischer Impressionismus.
Das Haus öffnete 1876 seine Türen, nachdem der Bankier Joachim Heinrich Wilhelm Wagener seine Sammlung gestiftet hatte, und folgte dem Entwurf von Friedrich August Stüler. Die Bauarbeiten begannen erst nach dem Tod des Architekten und wurden von seinem Schüler Heinrich Strack vollendet.
Der Name geht auf die ursprüngliche Bestimmung als nationale Gemäldegalerie zurück, die deutsche Kunst einem breiten Publikum zugänglich machen sollte. Heute kommen Besucher wegen der Werke von Caspar David Friedrich und Adolph Menzel, die das kollektive Gedächtnis der Epoche prägen.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 14 Euro für Erwachsene und ist für Besucher unter 18 Jahren kostenfrei. Die Ausstellungsräume erstrecken sich über mehrere Etagen, es empfiehlt sich daher Zeit für einen ausführlichen Rundgang einzuplanen.
Vor dem Eingang erhebt sich eine Freitreppe, die zu einem Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm IV. führt, gekrönt von einem Portikus mit der Figur Germania als Beschützerin der Künste. Dieses monumentale Arrangement sollte den hohen Anspruch des Hauses als Kunsttempel unterstreichen.
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