Magnus-Haus, Denkmalgeschütztes Bürgerhaus in Mitte, Deutschland
Magnus-Haus ist ein barockes Wohnhaus in Berlin-Mitte und liegt Am Kupfergraben gegenüber vom Pergamon-Museum. Das dreistöckige Gebäude mit seinem anhängenden Kutschenhaus zeigt die eleganten Proportionen der preußischen Stadtpalais des 18. Jahrhunderts.
Das Haus wurde 1753 von König Friedrich II. in Auftrag gegeben und nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff durch den Architekten Jan Bouman errichtet. Im 19. Jahrhundert wurde es zum Zentrum wissenschaftlicher Aktivität, als Heinrich Gustav Magnus dort seine Gesellschaft für Physik gründete.
Magnus-Haus ist nach Heinrich Gustav Magnus benannt, einem bedeutenden Physiker, der hier seine bahnbrechenden Experimente durchführte. Der Ort zeugt noch heute von der wissenschaftlichen Leidenschaft des 19. Jahrhunderts und der Rolle dieses Hauses als Treffpunkt für Gelehrte und Forscher.
Das Gebäude dient heute als Konferenzzentrum und Veranstaltungsort für wissenschaftliche Treffen und kann daher nicht immer vollständig für Besucher zugänglich sein. Es lohnt sich, die Außenfassade und die Lage am Kupfergraben zu bewundern, besonders weil die Nachbarschaft mit anderen Museen und historischen Stätten reich ist.
Der Salon im ersten Stock verbindet acht große Zimmer durch eine bemerkenswerte Spindeltreppe mit original erhaltenen Rokoko-Eisenbeschlägen aus dem 18. Jahrhundert. Diese Details zeigen die handwerkliche Qualität und den ästhetischen Anspruch, der die preußische Architektur jener Zeit prägte.
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