Pierre-Boulez-Saal, Konzertsaal in Berlin, Deutschland
Die Pierre Boulez Saal ist ein Konzertsaal in Berlins Mitte-Bezirk mit einer elliptischen Form und zedernholzvertäfelten Wänden. Der Raum bietet etwa 700 Sitzplätze und wird für klassische und zeitgenössische Musikaufführungen genutzt.
Die Saal öffnete 2017 in einem früheren Speichergebäude der Berliner Staatsoper, das zwischen 1952 und 1955 erbaut worden war. Die Umwandlung eines funktionalen Wirtschaftsgebäudes in einen modernen Konzertsaal zeigt einen Wandel in der Nutzung von Berlins Kulturbauten.
Der Saal ist Heimat der Barenboim-Said Academy, wo junge Musiker aus arabischen Ländern und Israel zusammen lernen und auftreten. Diese Arbeit mit Künstlern verschiedener Herkunft prägt den Charakter des Hauses bis heute.
Die Saal liegt auf der Französischen Straße in Berlins Mitte und ist gut erreichbar. Besucher unter 30 Jahren können von speziellen Ticketoptionen durch das CLASSICCARD-Programm profitieren.
Der Architekt Frank Gehry und der Akustiker Yasuhisa Toyota schufen einen Raum, in dem Musiker auf Augenhöhe mit dem Publikum auftreten. Diese ungewöhnliche Anordnung schafft eine direkte Verbindung zwischen Künstler und Zuhörer, die in den meisten Konzertsälen selten ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.