Schinkel Pavillon, Ausstellungsraum in Unter den Linden, Berlin, Deutschland
Der Schinkel Pavillon ist ein Ausstellungsgebäude mit achteckigem Grundriss und flachem Zeltdach in der Nähe der Museumsinsel in Mitte. Die Konstruktion verbindet klassische und moderne Elemente durch ihre klare geometrische Form und die großflächigen Glaskonstruktionen.
Der Pavillon wurde 1968 vom Architekten Richard Paulick wiederaufgebaut und integrierte dabei eine Bronzetür aus Schinkes ehemaliger Kunstakademie. Die Stätte ersetzt damit einen während des Krieges zerstörten Ort und verbindet historische Materialien mit neuer Architektur.
Der Name verweist auf den Klassizisten Karl Friedrich Schinkel, dessen architektonisches Erbe im Ort lebendig bleibt. Besucher sehen an der Fassade Teile aus der ehemaligen Kunstakademie, die das Gebäude mit seiner künstlerischen Tradition verbindet.
Der Ort liegt an der Oberwallstraße in Mitte, neben den großen Museumsgebäuden und dem Schloss, und ist zu Fuß leicht erreichbar. Der Eingang befindet sich an der Nordseite, und der kleine Garten bietet einen ruhigen Platz zum Verweilen.
Ein terrakotta Portal von Schinkes Kunstakademie wurde bei der Rekonstruktion in das Gebäude eingebaut und ist von außen sichtbar. Diese Portalelemente zeigen details, die sonst nirgendwo in Berlin erhalten geblieben sind.
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