Zeughaus, Militärmuseum in Mitte, Deutschland.
Das Zeughaus ist ein barockes Arsenalgebäude in Mitte mit vier Flügeln um einen Innenhof mit einem 90 Meter breiten Grundriss und Rundbögen mit verzierten Schlusssteinen. Sein rechteckiger Aufbau und die symmetrische Anordnung machen es zu einem markanten Beispiel preußischer Militärarchitektur.
Das Gebäude entstand zwischen 1695 und 1706 unter Friedrich I. von Preußen als Lagerhaus für brandenburgische und preußische Kanonen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es für verschiedene Zwecke genutzt und prägt bis heute das Stadtbild Berlins.
Das Gebäude beherbergt heute das Deutsche Historische Museum, in dem Besucher Ausstellungen über Militärgeschichte, Waffen und die Entwicklung deutscher Kriegführung entdecken können. Diese Sammlungen zeigen, wie Kriege und politische Ereignisse die deutsche Geschichte geprägt haben.
Das Gebäude liegt an der Straße Unter den Linden und ist derzeit wegen Renovierungsarbeiten bis Ende 2025 geschlossen. Die Dauerausstellungen werden während dieser Zeit modernisiert und erweitert.
Im Jahr 1943 versuchte Rudolf von Gersdorff hier während einer Ausstellungseröffnung, Adolf Hitler zu eliminieren. Das Gebäude spielte somit unwissentlich eine Rolle in einem der mutigen Widerstandsakte gegen das Nazi-Regime.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.