Berliner Dom, Lutherische Kathedrale auf der Museumsinsel, Berlin, Deutschland
Die Berliner Dom ist eine lutherische Kirche auf der Museumsinsel, die im Stil der Renaissance und des Barock gebaut wurde. Das Gebäude misst etwa 114 Meter in der Länge und 74 Meter in der Breite, mit einer Hauptkuppel, die sich bis zu 98 Meter erhebt.
Kaiser Wilhelm II. beauftragte den Bau dieser Hofkirche, die am 26. Februar 1905 eröffnet wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kuppel beschädigt, und die Restaurierung dauerte bis in die 1990er Jahre.
Die Predigt-Kirche gehört der evangelischen Gemeinde, die hier Gottesdienste abhält und klassische Musik mit einer großen Orgel spielt. Besucher sehen oft Hochzeiten und Taufen, während Touristen durch das Hauptschiff gehen und die Dekoration der Kuppel betrachten.
Eine Treppe führt hinauf zur Galerie in der Kuppel, von wo aus man über die Dächer der Altstadt blicken kann. Der Aufstieg dauert etwa 15 Minuten und eignet sich für Besucher mit guter körperlicher Verfassung.
In der Krypta unter dem Boden ruhen 94 Mitglieder der Hohenzollern-Dynastie in Sarkophagen aus verschiedenen Jahrhunderten. Einige der ältesten Grabstätten stammen aus dem 16. Jahrhundert und zeigen Inschriften in Latein und Deutsch.
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