Schiller-Denkmal, Monument am Gendarmenmarkt in Berlin, Deutschland
Das Schiller-Denkmal ist eine Marmor- und Eisenstatue auf dem Gendarmenmarkt, die den Dichter Johann Christoph Friedrich Schiller auf einem Sockel darstellt. Um die Säule herum liegen vier Brunnenbecken mit Wasserspielen aus Löwenköpfen, die das Ensemble ergänzen.
Der Bau des Denkmals begann 1869 auf der Grundlage von Spenden aus der Bevölkerung und Mitteln des späteren Kaisers Wilhelm I. Die feierliche Einweihung fand im November 1871 statt.
Die vier weiblichen Figuren an den Brunnenbecken verkörpern Bereiche, die Schillers Werk prägten: Lyrik, Trauerspiel, Geschichte und Philosophie. Diese Darstellungen zeigen, welche Themen und Kunstformen der Dichter in seinen Werken verfolgte.
Das Denkmal steht auf dem Gendarmenmarkt vor der Konzerthalle und ist leicht über die Bahnhöfe in der Nähe erreichbar. Der Platz ist offen zugänglich und die beste Zeit für einen Besuch ist bei Tageslicht, um die Details der Figuren und Brunnenbecken zu erkennen.
Das Denkmal wurde während des Zweiten Weltkriegs in Teile zerlegt und seine Komponenten zwischen Ost- und Westberlin aufgeteilt. Erst nach dem Fall der Mauer im Jahr 1986 konnten alle Teile wieder zusammengebracht und das Ensemble wiederhergestellt werden.
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