Oberbaumbrücke, Doppelstöckige Brücke in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland.
Die Oberbaumbrücke ist eine Straßen- und U-Bahn-Brücke über die Spree in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland, und erstreckt sich über 150 Meter mit einer Breite von knapp 28 Metern und einer Höhe von etwa 4,5 Metern. Die beiden gotischen Türme aus rotem Backstein stehen an den Enden und rahmen den Fluss ein, während Bögen und Zinnen das mittelalterlich anmutende Erscheinungsbild prägen.
Die Brücke wurde 1896 eröffnet und verband Berlins östliche Vororte mit dem Zentrum. Während des Kalten Krieges diente sie als Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin, bevor sie nach der Wiedervereinigung saniert wurde.
Der Name leitet sich von einem Baumstamm ab, der früher den Fluss blockierte und für Zollzwecke diente. Die Bewohner der beiden Stadtteile treffen sich hier regelmäßig zum Spazieren oder Fotografieren, wobei die roten Türme als gemeinsames Wahrzeichen gelten.
Fußgänger und Radfahrer nutzen eigene Wege an den Seiten, während Autos unten und die U-Bahn oben verkehren. Ein Besuch bei Sonnenuntergang ermöglicht gute Fotos der beleuchteten Türme.
Eine Neoninstallation des Künstlers Thorsten Goldberg namens Stein-Schere-Papier wechselt Muster je nach Windrichtung. Jedes Jahr findet auf der Brücke eine spielerische Wasserschlacht zwischen den beiden Stadtteilen statt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.