Stralauer Tor, Stadttor in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland
Das Stralauer Tor ist eine Stadttoröffnung aus Stein, die sich einst entlang der Berliner Zollmauer befand und die Grenze zwischen der inneren Stadt und den äußeren Bezirken markierte. Heute ist nur noch die Erinnerung an diesen Durchgang vorhanden, da das ursprüngliche Bauwerk längst verschwunden ist.
Das Tor wurde im 18. Jahrhundert als Teil von Friedrichs Maßnahmen errichtet und diente als Kontrollpunkt für Waren, die die Stadt betraten. Seine Bedeutung endete im Jahr 1860, als die Zollmauer aufgelöst wurde und der Handel frei fließen konnte.
Das Tor trägt den Namen des Dorfes Stralau, das einst auf der anderen Seite lag und heute vollständig in der Stadt aufgegangen ist. Die Gegend zeigt heute noch, wie dieser alte Ort in das moderne Berlin integriert wurde.
Der Ort befindet sich in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln und ist relativ leicht zu erreichen. Es handelt sich um einen historischen Ort an der Oberfläche, daher sollte man mit typischen Stadtbedingungen rechnen, die je nach Jahreszeit variieren.
Das Stralauer Tor war eines von insgesamt 14 Eingängen in der Zollmauer, was zeigt, wie kontrolliert und organisiert das alte Berlin war. Dieser hohe Aufwand zur Überwachung verdeutlicht die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt bereits im 18. Jahrhundert.
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