Oberbaum-City, Industriedenkmal in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland.
Oberbaum-City ist ein ehemaliger Fabrikskomplex in Friedrichshain-Kreuzberg mit mehreren verbundenen Gebäuden und charakteristischen roten sowie gelben Backsteinfassaden. Die Anlage umfasst auch dekorative Steinfassaden und wurde in den letzten Jahrzehnten behutsam umgebaut.
Der Standort begann als Berlins erste Wasserwerke, bevor er sich in der frühen 1900er Jahren in ein Produktionszentrum für OSRAM-Lampen der Deutschen Gasglühlicht AG verwandelte. Ein markanter Turm aus den 1920er Jahren prägt das Gelände bis heute.
Der Ort verdankt seinen Namen der markanten Brücke, die das Gelände überquert und als Wahrzeichen des Viertels dient. Heute finden sich hier Künstler, Agenturen und Kreativschaffende, die den Ort mit ihrer Arbeit beleben.
Der Komplex erstreckt sich über mehrere Straßen und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, was es einfach macht, das Gelände zu erkunden. Die Gebäude haben ebenerdig gelegene Eingänge, und auf dem gesamten Gelände gibt es breite Gehwege zum Spazieren.
Der zentrale Turm wurde in den 1920er Jahren als eines der ersten hochhausartigen Gebäude Berlins errichtet und beherbergte in seinem Inneren ein Dauerbrenner-Laboratorium für Lampenentwicklung. Diese bahnbrechende Funktion als Forschungsraum ist heute noch in der Struktur des Gebäudes erkennbar.
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