Eierkühlhaus, Architektonisches Denkmal in Friedrichshain, Deutschland.
Das Eierkühlhaus ist ein sechsgeschossiges Gebäude aus Beton mit einer auffälligen Klinkersteinfassade in Gelb und anderen Farben. Die Fassaden zeigen geometrische Rhombusmuster, die durch das wechselweise Anordnen der farbigen Steine entstanden sind.
Das Gebäude wurde 1929 von Architekt Oskar Pusch entworfen und gebaut. Es diente ursprünglich als Kühlhaus für bis zu 75 Millionen Eier und andere verderbliche Waren, die mit Korkinnsulation temperaturgeregelt gelagert wurden.
Das Gebäude trägt einen Namen, der seine ursprüngliche Funktion verrät: Eierkühlhaus bedeutet Eier-Kühlhaus. Heute nutzen Menschen dort Büros und moderne Arbeitsräume, während die markante Backsteinfassade mit ihren geometrischen Mustern das industrielle Erbe Berlins sichtbar macht.
Das Gebäude steht an der Stralauer Allee 1 in Berlin und ist von außen gut zu sehen. Seit 2002 nutzt die Universal Music Group das Gebäude als ihr Deutschlandbüro, daher ist der Innenbereich normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
Während einer Renovierung erhielten drei Fassaden Glaszusätze, um das Gebäude zu modernisieren. Die Fassade zur Oberbaumbücke hin behielt jedoch die ursprüngliche Ziegelmusterung und zeigt noch heute das handwerkliche Design von Oskar Pusch.
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