Alexanderplatz, Öffentlicher Platz im Bezirk Mitte, Deutschland
Der Alexanderplatz erstreckt sich über eine große Fläche im Herzen Berlins mit dem Fernsehturm, Geschäftshäusern und Einkaufszentren an seinen Rändern. Breite Fußgängerzonen führen durch den Platz und verbinden Bushaltestellen, Straßenbahnlinien und mehrere Bahnhofseingänge miteinander.
Der Platz erhielt 1805 seinen Namen nach dem russischen Zaren Alexander I. während dessen Besuch in Berlin und entwickelte sich von einem Viehmarkt zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand hier das Zentrum Ost-Berlins mit neuen Gebäuden im sozialistischen Stil.
Die Weltzeituhr in der Mitte dient Berlinern seit den 1960er Jahren als Treffpunkt und zeigt die Uhrzeit in 148 Städten weltweit auf einer drehbaren Säule. Rund um die Uhr versammeln sich Menschen, die auf Freunde warten oder einfach das Treiben auf dem Platz beobachten.
Der Platz verbindet mehrere U-Bahn-Linien, S-Bahn-Züge, Straßenbahnen und Regionalzüge in einem großen unterirdischen Bahnhof. Die vielen Ausgänge führen in verschiedene Richtungen, daher lohnt es sich, vor der Fahrt den richtigen Ausgang zu prüfen.
Im November 1989 versammelten sich über 500000 Menschen auf dem Platz, um für politische Veränderungen zu demonstrieren, was einen Wendepunkt vor dem Fall der Berliner Mauer markierte. Die Kundgebung gilt als eine der größten Demonstrationen in der Geschichte der DDR.
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