Brunnen der Völkerfreundschaft, Monumentalbrunnen am Alexanderplatz, Berlin, Deutschland
Der Brunnen der Völkerfreundschaft ist ein Springbrunnen auf dem Alexanderplatz in Berlins Mitte-Bezirk, der sich über 22 Meter erstreckt. Das Werk verbindet Keramik, Glas, Stahl und Kupfer in einer spiralförmigen Struktur mit mehreren übereinander gestapelten Becken.
Das Werk entstand zwischen 1969 und 1970 und wurde anlässlich eines Nationalfeiertags der DDR geschaffen. Der Künstler Walter Womacka prägte damit einen Ort, der die damaligen Ideale widerspiegeln sollte.
Der Brunnen zeigt in seinen Reliefs Tiere und Pflanzen, die Natur und Freundschaft symbolisieren. Diese Motive spiegeln die Hoffnung wider, die Menschen in diesem Ort erleben, wenn sie vorbeigehen.
Der Brunnen liegt auf einem großen öffentlichen Platz im Zentrum Berlins, der gut mit Bussen und Bahnen erreichbar ist. Besucher können die Anlage jederzeit frei durchqueren und das Wasser beobachten, ohne Barrieren oder Eintrittsgebühren.
Wasser fließt durch 17 tief angeordnete Becken ab, bevor es in ein großes unteres Becken fällt. Diese Kaskaden-Anordnung war eine besondere technische Lösung für den öffentlichen Raum in den 1970er Jahren.
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