Berolinahaus, Bürogebäude am Alexanderplatz, Berlin, Deutschland
Das Berolinahaus ist ein Bürogebäude am Alexanderplatz mit einer sachlich-modernen Fassade aus Backstein und Glas. Die regelmäßigen Fenster erstrecken sich über die gesamte Länge des Gebäudes und geben ihm ein klares, lineares Aussehen.
Das Haus entstand zwischen 1929 und 1932 nach Entwürfen von Peter Behrens als Teil einer großen Umgestaltung des überbevölkerten Alexanderplatzes. Die Nachkriegszeit brachte Beschädigungen mit sich, doch 1975 erhielt das Gebäude Denkmalschutz für seine Bedeutung in der Architekturgeschichte.
Das Gebäude zeigt die Formensprache der Neuen Sachlichkeit mit seiner klaren, geometrischen Fassade aus Backstein und Glas. Wer es heute betrachtet, sieht noch immer dieselbe sachliche, funktionale Schönheit, die Berlins modernes Gesicht in den 1920er Jahren prägte.
Das Gebäude liegt direkt neben der U-Bahn-Station Alexanderplatz und ist daher leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Im Erdgeschoss gibt es Einzelhandelsflächen und Büros, wobei sich dort einmal die erste deutsche C&A-Filiale befand.
Der Bau erforderte eine dreijährige Grundwassersenkung zum Roten Rathaus hin, weshalb das Fundament 1,2 Meter über das normale Niveau erhöht werden musste. Diese technische Herausforderung ist heute unsichtbar, prägt aber die Stabilität des gesamten Gebäudes.
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