Sophienkirche, Barockkirche in Berlin-Mitte, Deutschland
Die Sophienkirche ist ein Barockbau mit einem schlank aufragenden Turm, der die Silhouette von Berlin-Mitte prägt. Der Innenraum und die Außenfassade zeigen typische Merkmale der protestantischen Kirchenarchitektur des 18. Jahrhunderts mit klaren, harmonischen Proportionen.
Die Kirche wurde 1712 als erste Gotteszeugnis des Spandauer Vorstadtviertels fertiggestellt und entstand auf Befehl einer Königin, die dem Bau ihren Namen gab. Ende des 19. Jahrhunderts erfuhren die Räume eine bauliche Erweiterung, bei der der ursprüngliche barockale Charakter erhalten blieb.
Die Sophienkirche trägt den Namen der Königin, die sie in Auftrag gab, und symbolisiert die Gründung des Spandauer Vorstadtviertels. Heute ist sie noch immer Treffpunkt für die evangelische Gemeinde und prägt das Bild des historischen Kiezes mit ihrer Präsenz.
Das Gelände hat einen separaten Friedhof mit alten Grabsteinen aus dem 18. Jahrhundert, der zum Verweilen und Erkunden einlädt. Der Bereich ist zu Fuß erreichbar und bietet sich bei einem Spaziergang durch das Mitte-Viertel natürlicherweise als Halt an.
Der Turm wurde schon früh in seiner Bauphase zwischen 1729 und 1735 errichtet und ragt damit älter hervor als der Kirchensaal selbst. Diese Besonderheit in der Bauabfolge macht den Turm zum markantesten Merkmal des Ortes und einem Erkennungszeichen im Stadtbild Berlins.
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