Kreuzberg, Multikulturelles Viertel im Zentrum Berlins, Deutschland
Kreuzberg ist ein Stadtteil im zentralen Berlin mit dicht bebauten Quartieren, Grünflächen entlang des Landwehrkanals und Straßenzügen mit Altbauten aus dem 19. Jahrhundert. Die Gegend zeigt auf beiden Seiten des Kanals unterschiedliche Gesichter, von ruhigen Wohnblocks bis zu belebten Einkaufsstraßen mit kleinen Läden und Imbissen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das Viertel im amerikanischen Sektor und entwickelte sich durch seine Randlage an der Mauer zu einem Anziehungspunkt für Künstler und Migranten. Checkpoint Charlie markierte den wichtigsten Übergang nach Ost-Berlin.
Der Name geht auf den gleichnamigen Hügel zurück, der im 19. Jahrhundert nach dem preußischen Eisenkreuz benannt wurde. Heute prägt das türkische Leben das Straßenbild in vielen Quartieren, wo man den Alltag in Bäckereien, Gemüseläden und Teestuben beobachten kann.
Mehrere U-Bahn-Linien durchqueren das Viertel und verbinden es mit anderen Stadtteilen, die Hochbahnlinie U1 fährt oberirdisch über den Kanal. Viele Orte lassen sich zu Fuß erkunden, da die Straßen meist flach und kurz sind.
Das Viertel teilt sich in zwei Postleitzahlenbezirke: SO36 im Osten mit alternativer Szene und Kreuzberg 61 im Westen mit gründerzeitlicher Bebauung. Die Unterschiede spiegeln sich in der Architektur und der Nutzung der Straßen wider.
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