Postamt Berlin SW 11, Denkmal in Kreuzberg, Berlin
Das Postamt SW 11 ist ein fünfgeschossiges Gebäude an der Kreuzung Möckernstraße und Hallesche Straße mit einer Kalksteinfassade, Travertinverzierungen und mehreren Säulen. Die Architektur verbindet modernistische Formen mit klassischen Elementen aus der Zeit seiner Entstehung.
Das Gebäude entstand zwischen 1933 und 1936 als zentrales Postzentrum für die südlichen Bezirke Berlins nach Entwürfen von Kurt Kuhlow und Georg Werner. Es war einst durch einen unterirdischen Tunnel mit dem Anhalter Bahnhof verbunden und ermöglichte so den effizienten Transport von Postgütern.
Das Gebäude vereint moderne und klassische Architekturelemente und spiegelt die Bautrends der 1930er Jahre im Stadtteil Kreuzberg wider.
Das Gebäude wurde nach umfangreichen Renovierungen in ein Hotel mit Zimmerangeboten umgewandelt und liegt zentral in der Nähe des Potsdamer Platzes. Der Standort bietet gute Zugänglichkeit und ist von mehreren U-Bahn-Stationen aus erreichbar.
Das Gebäude verfügte über ein Doppel-Paternoster-Aufzugsystem, eine seltene technische Lösung aus jener Zeit. Dieses innovative Transportsystem war damals ein bedeutendes Merkmal für die schnelle Beförderung von Postmaterial zwischen den Stockwerken.
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