Tempelhofer Ufer 23 – 24, Denkmalgeschütztes Bürogebäude in Kreuzberg, Deutschland
Tempelhofer Ufer 23–24 ist ein Büro- und Geschäftsgebäude unter Denkmalschutz im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, direkt am Tempelhofer Ufer gelegen. Die Fassade aus Sandstein ist mit schweren Säulen und Reliefdekorationen gegliedert, während das Innere eine zentrale Treppenanlage und großzügige Empfangsräume aufweist.
Das Gebäude wurde 1913 von den Berliner Architekten Cremer und Wolffenstein für die Maschinenfabrik Orenstein & Koppel errichtet, einem damals international tätigen Unternehmen. Nach dem Ende der Firmennutzung wechselten die Mieter mehrfach, ohne dass die Bausubstanz grundlegend verändert wurde.
Das Gebäude zeigt eine für das frühe 20. Jahrhundert typische Berliner Büroarchitektur mit aufwendig bearbeitetem Sandstein und schweren Säulen. Wer die Fassade genau betrachtet, erkennt dekorative Löwenkopfreliefs unter den Fenstern, die dem Bau eine repräsentative Wirkung verleihen.
Die Fassade ist von der Straße aus frei einsehbar, sodass kein Zugang zum Gebäude erforderlich ist. Das Licht ist tagsüber am günstigsten, um die Steinmetzarbeiten und Reliefdetails gut zu erkennen.
An der Fassade befindet sich ein Relief mit einer Weltkugel, das die internationale Ausrichtung von Orenstein & Koppel zur Bauzeit symbolisierte. Das Unternehmen war damals auf mehreren Kontinenten mit Großprojekten wie Bergbahn- und Hafenanalagen vertreten.
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