Anhalter Steg, Fußgängerbrücke in Kreuzberg, Berlin.
Der Anhalter Steg ist eine Stahlfußgängerbrücke, die sich über 75 Meter über den Landwehrkanal spannt und zwei Stadtteile verbindet. Die Konstruktion besteht aus modernem Stahlwerk und verbindet den Park am Gleisdreieck mit dem Deutsches Technikmuseum.
Die Brücke wurde ab 1999 gebaut und verdankt ihre Existenz einer Partnerschaft zwischen der Stadt und einem Unternehmen, das Gelände an anderer Stelle in Berlin erwarb. Das Projekt war Teil der Umgestaltung des Gebiets nach dem Fall der Mauer.
Die Pfeiler tragen historische Beschriftungen, die an die alte Eisenbahnverbindung erinnern und zeigen, wie wichtig dieser Ort für die Verkehrsgeschichte Berlins war. Besucher können diese Namen noch heute lesen und verstehen damit die Bedeutung des Ortes für die Stadt.
Die Brücke ist immer frei zugänglich und bietet ein flaches, ebenes Gehwegweg über den Kanal. Der Übergang ist 4,5 Meter breit und ermöglicht eine einfache Bewegung auch für Personen mit Mobilitätshilfen.
Teile der Brückenkonstruktion stammen aus einer früheren Brücke, die in den 1990er Jahren abgerissen wurde und deren Materialien hier wiederverwendet wurden. Dies macht die Struktur zu einem Beispiel für nachhaltiges Bauen mit recycelten Komponenten.
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