Postbahnhof Luckenwalder Straße, Denkmalgeschützte Postbahnhof in Kreuzberg, Deutschland
Der Postbahnhof Luckenwalder Straße ist ein Postnebenbahn-Güterbahnhof in Kreuzberg mit neogotischer roter Backsteinarchitektur, überdachten Ladegleisen und getrennten An- und Abfahrtshallen. Der komplexe Gebäudekomplex erstreckt sich über mehrere Hallen, die durch Vorplätze miteinander verbunden sind.
Die Architekten Hermann Struve und Wilhelm Walter entwarfen diesen Postgüterbahnhof zwischen 1907 und 1915 auf dem Gelände des ehemaligen Dresdner Bahnhofs. Das Projekt war Teil der Modernisierung Berlins in der frühen industriellen Ära.
Das Gebäude zeigt frühindustrielle Backsteinarchitektur und wird heute als STATION Berlin für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Besucher erleben hier den Wandel eines Funktionsbaus zu einem lebendigen Kulturraum.
Das renovierte Gelände liegt zentral in Berlin und ist gut zu Fuß zu erkunden, da die verschiedenen Hallen durch Vorplätze verbunden sind. Die großzügige Anlage eignet sich hervorragend für längere Besuche und Erkundungen im eigenen Tempo.
Während der Teilung Deutschlands war dieses Postgebäude die einzige Verbindung für Postverkehr zwischen West-Berlin und dem Inland. Diese kritische Rolle machte den Ort zu einem wichtigen aber wenig bekannten Teil der Berliner Nachkriegsgeschichte.
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