Berlin Story Bunker, Weltkriegsbunker Museum in Kreuzberg, Berlin, Deutschland
Der Bunker ist eine fünfgeschossige Betonkonstruktion mit Räumen, die sowohl über als auch unter der Straße liegen. Heute funktioniert die Anlage als Museum, das Ausstellungen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und zum Leben in Berlin während der Luftanschläge zeigt.
Der Bau entstand in den 1940er Jahren auf Befehl des Reichsluftfahrtministeriums als Schutzraum für Bahnpassagiere. Nach Kriegsende wurde der Bunker zu einem Zeugnis der Berliner Geschichte und später in ein Museum umgewandelt.
Im Inneren können Besucher Ausstellungen über die Nazi-Zeit sehen und den Alltag der Menschen während der Kriegsjahre nachempfinden. Die Räume zeigen, wie Berliner unter extremer Bedrängnis lebten und welche Hoffnungen sie hatten.
Das Museum ist leicht über öffentliche Verkehrsmittel erreichbar und liegt in einem belebten Stadtteil mit vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Es ist empfehlenswert, mindestens anderthalb Stunden für den Besuch einzuplanen, um die Ausstellungen in Ruhe zu erkunden.
Während der letzten Kriegstage drängten sich viel mehr Menschen in den Bunker als ursprünglich geplant, was zeigt, wie verzweifelt die Situation war. Diese Überbelagerung ist ein starkes Zeichen für die Angst und das Chaos in den Endphasen des Krieges in Berlin.
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