Exerzitienzentrum der Göttlichen Barmherzigkeit für die Reevangelisation, Katholisches Exerzitienzentrum in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland
Das Exerzitienzentrum der Göttlichen Barmherzigkeit ist eine dreischiffige Basilika mit neoromanischen Elementen in Friedrichshain-Kreuzberg. Das Gebäude an der Stresemannstraße prägt sich durch geschnitzte Holztüren aus und dient als Rückzugsort für Einkehrtage und religiöse Veranstaltungen.
Kardinal Clemens August Graf von Galen erwarb das Gelände nahe des Anhalter Bahnhofs 1907 und finanzierte den Bau eines Hauses für Handwerkszugesellen. Das Gebäude entwickelte sich später zu einem Zentrum für geistliche Exerzitien unter der Leitung der Vinzentiner Kongregation.
Das Zentrum trägt den Namen der Göttlichen Barmherzigkeit und spiegelt die Ausrichtung der Vinzentiner Kongregation auf Mitgefühl und Hilfe wider. Besucher finden hier einen Ort, der Ruhe und spirituelle Besinnung mit alltäglicher Seelsorge verbindet.
Das Zentrum hält tägliche Gebetszeiten mit zwei Messen und Beichtengelgenheiten vor, sodass Besucher an verschiedenen Tageszeiten einkehren können. Das Gelände ist gut zugänglich gelegen und ermöglicht es Gästen, ihren Besuch je nach persönlichem Rhythmus zu gestalten.
Vier Priester aus der Vinzentiner Kongregation aus Kochin in Kerala leiten dieses deutsche Zentrum und bringen eine seltene interkulturelle Perspektive in den Berliner Stadtteil. Die Leitung durch Geistliche aus Südindien schafft eine besondere Verbindung zwischen europäischer und asiatischer Spiritualität.
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