Tommy-Weisbecker-Haus, Wohnungsgenossenschaft in Kreuzberg, Berlin, Deutschland.
Das Tommy Weisbecker Haus ist ein Wohngebäude in der Potsdamer Straße mit großflächigen Wandmalereien an der Außenfassade. Die Kunstwerke wurden 1989 aufgebracht und prägen das Erscheinungsbild des Hauses bis heute.
Das Haus entstand 1973 durch eine Besetzung junger Aktivisten und trägt den Namen von Thomas Weisbecker, der 1972 bei einer Polizeiaktion starb. Die Besetzung war Teil einer breiter Bewegung von jungen Menschen, die alternative Wohnformen schaffen wollten.
Das Erdgeschoss beherbergt das Café Linie 1, einen sozialen Treffpunkt, wo Nachbarn zusammenkommen und gemeinsame Veranstaltungen stattfinden. Der Ort dient als Begegnungsstätte für Menschen aus dem Kiez, die hier Zeit miteinander verbringen.
Das Gebäude bietet Platz für 40 ständige Bewohner und hält vier Zimmer speziell für junge Menschen ohne festen Wohnplatz bereit. Besucher können das Café betreten und die Atmosphäre des selbstverwalteten Hauses kennenlernen.
Im Jahr 2013 sicherte sich die Kooperative eine Mietverlängerung für 30 Jahre, die die Zukunft des Projekts absicherte. Dies war ein wichtiger Moment, der zeigte, dass das selbstverwaltete Wohnmodell über Jahrzehnte hinweg bestehen konnte.
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