Rose-Theater, Theater in der Karl-Marx-Allee, Berlin, Deutschland
Das Rose-Theater war ein Theaterhaus in der Karl-Marx-Allee in Berlin mit einem großen Saal, der etwa 1.200 Zuschauer fassen konnte. Der Saal war mit modernen Einrichtungen ausgestattet und das Gebäude enthielt ein Tunnelrestaurant für Besucher.
Das Gebäude wurde 1877 als Ostend-Theater eröffnet und erhielt 1906 seinen Namen Rose-Theater, nachdem Bernhard Rose es übernahm. Der Betrieb endete am 31. August 1944 mit der letzten Theateraufführung.
Das Theater war ein Ort der Unterhaltung für Arbeiter aus der Umgebung, die hier Klassiker und Operetten auf Deutsch sahen. Die Besucher konnten sich nach den Vorstellungen im Tunnelrestaurant des Hauses treffen und austauschen.
Das Theater befand sich an der Großen Frankfurter Straße 132 im Osten Berlins und war gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Vor einem Besuch ist es ratsam, sich vorher über aktuelle Öffnungszeiten und Programmdetails zu informieren.
Das Theater trug den Spitznamen 'Massengrab des fernen Ostens' wegen seiner wiederholten finanziellen Schwierigkeiten, obwohl es viele bekannte Produktionen zeigte. Dieser Kontrast zwischen künstlerischem Ruf und wirtschaftlichen Problemen machte es zu einem bemerkenswerten Beispiel der Kulturlandschaft seiner Zeit.
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