Wohnhaus am Checkpoint Charlie, Wohngebäude am Checkpoint Charlie in Berlin, Deutschland
Das Koolhaas-Haus ist ein siebenstöckiges Wohngebäude mit Glasfassaden am Checkpoint Charlie in Berlin. Das Bauwerk verbindet 31 Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen (Maisonetten und Penthäuser) mit Geschäftsräumen im Erdgeschoss.
Das Gebäude entstand zwischen 1987 und 1990 als Teil der Internationalen Bauausstellung Berlin, einem Programm zur städtischen Wiederaufbau. Der Standort war ursprünglich für Grenzkontrollen und Zolloperationen vorgesehen, bevor er in modernes Wohnen umgewandelt wurde.
Das Gebäude zeigt, wie moderne Architektur nach dem Krieg wieder Wohn- und Geschäftsräume in der Stadtmitte vereint. Die Glasfassaden und vielfältigen Fenstertypen prägen das Straßenbild und schaffen eine offene, durchlässige Präsenz am historischen Ort.
Das Gebäude liegt direkt am ehemaligen Grenzübergang und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Mischung aus Wohnen und Geschäften im Erdgeschoss macht es zu einem belebten Ort mit verschiedenen Anlaufpunkte für Besucher.
Der berühmte Architekt Rem Koolhaas zog sich von dem Projekt zurück, woraufhin der griechische Architekt Ilias Zengelis die endgültige Gestaltung mit Matthias Sauerbruch entwickelte. Diese unerwartete Zusammenarbeit prägte das Erscheinungsbild des fertigen Bauwerks und seine Bedeutung in der Architekturgeschichte des wiedervereinigten Berlins.
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