Berlin Hauptbahnhof, Hauptbahnhof in Mitte, Deutschland.
Der Hauptbahnhof ist ein mehrstöckiger Knotenpunkt in Mitte, wo sich die Gleise für den Nord-Süd- und den Ost-West-Verkehr auf verschiedenen Ebenen kreuzen. Die Konstruktion aus Glas und Stahl lässt Tageslicht durch die Etagen fallen, und breite Gänge verbinden die Bahnsteige mit den Läden und Dienstleistungen in den mittleren Geschossen.
Der Bahnhof entstand nach der Wiedervereinigung und wurde auf dem Gelände des alten Lehrter Bahnhofs errichtet, um die zuvor getrennten Schienennetze der Stadt zu verbinden. Die Eröffnung erfolgte kurz vor der Fußballweltmeisterschaft und schloss ein Jahrzehnt Bauzeit ab.
Der Bahnhof trägt seinen Namen von den ehemaligen Berliner Kopfbahnhöfen, die früher den Zugverkehr der Stadt teilten. Heute dient er als Knotenpunkt für Reisende aus ganz Europa, und viele Pendler passieren täglich seine Hallen auf dem Weg zur Arbeit im nahen Regierungsviertel.
Aufzüge befinden sich an jedem Ende der Bahnsteige und ermöglichen den barrierefreien Zugang zu allen Ebenen, einschließlich der Gleise für Regional- und Fernzüge. Die meisten Reisenden finden Anzeigetafeln und Wegweiser auf den Hauptebenen, die den Weg zu den Abfahrtsbereichen weisen.
Die Gleise für Fern- und Regionalverkehr liegen übereinander, sodass Züge in vier Himmelsrichtungen den Bahnhof verlassen können, ohne sich zu kreuzen. Diese Anordnung war zu ihrer Zeit neu und ermöglichte eine hohe Zugfrequenz auf begrenztem Raum.
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