Spreebogenpark, Stadtpark im Tiergarten, Berlin, Deutschland
Der Spreebogenpark ist ein sechs Hektar großer Park, der sich entlang der nördlichen Kurve der Spree erstreckt und weite Rasenflächen mit Gruppen von Buchen und Eichen bietet. Der Park verbindet diese Vegetationselemente mit befestigten Wegen, die das Areal durchqueren und zu den umliegenden Regierungsgebäuden führen.
Das Gebiet war früher das Alsenviertel, ein Botschaftsdistrikt, der während der Nazizeit geleert wurde und bis 2005 ein leerer Raum blieb. Die Umwandlung in einen Park war Teil der Neugestaltung Berlins nach der Wiedervereinigung und der Verschiebung der Regierungsfunktionen in diese Gegend.
Der Park zeigt historische Bezüge durch Wildblumenwiesen und saisonale Bepflanzungen in der Nähe des Schweizer Botschaftsgebäudes. Diese Gestaltungselemente erinnern an die früheren Botschaftsgärten und schaffen einen Ort, der Geschichte sichtbar macht.
Der Park ist von der Gustav-Heinemann-Brücke aus zugänglich, die vom Berliner Hauptbahnhof führt, und ist durch mehrere Pfade gut erreichbar. Die flachen Wege ermöglichen einfaches Gehen und ermöglichen Besuchern, das gesamte Gebiet komfortabel zu erkunden.
Ein zentraler Hügel mit stahl-bewehrten Landschaftseinschnitten bietet Aussichten auf das Reichstag, das Bundeskanzleramt und das Paul-Löbe-Haus. Diese erhöhte Aussichtspunkt zeigt deutlich die Nähe des Parks zu Berlins wichtigsten Regierungszentren.
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