Paul-Löbe-Haus, Regierungsgebäude in Berlin-Mitte, Deutschland
Das Paul-Löbe-Haus ist ein Parlamentarisches Bürogebäude mit modernem Design im Regierungsviertel Berlins. Der Komplex beherbergt hunderte von Arbeitsbereichen für Abgeordnete und erstreckt sich über mehrere Stockwerke mit gläsernen Fassaden, die das Innere sichtbar machen.
Die Planung dieses Gebäudes begann in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre als Teil der Umgestaltung Berlins zum neuen Regierungssitz. Seit seiner Fertigstellung im frühen 2000er Jahren bildet es einen wichtigen Teil der modernen parlamentarischen Infrastruktur.
Das Gebäude wurde nach Paul Löbe benannt, einem SPD-Politiker der Weimarer Republik, dessen Name die Verbindung zur deutschen Demokratiegeschichte bewahrt. Die gläsernen Fassaden drücken aus, wie die Institution sich selbst versteht: offen und der Öffentlichkeit zugewandt.
Das Gebäude liegt unmittelbar neben dem Reichstag und ist über Fußgängerbrücken mit benachbarten Regierungsgebäuden verbunden. Der Standort ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt im Zentrum des Regierungsviertels.
Zwei Brücken überspannen die Spree und verbinden diesen Komplex mit dem benachbarten Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, womit eine physische Brücke zwischen den ehemaligen Stadtteilen Ost- und Westberlins geschaffen wurde. Diese Verbindung zeigt räumlich, wie die geteilte Stadt nach 1990 wieder zusammengefügt wurde.
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