Berlin, Stahlskulptur am Bundeskanzleramt, Berlin, Deutschland
Die Stahlplastik steht vor dem Bundeskanzleramt und besteht aus massiven geometrischen Formen, die aus Cor-Stahl gefertigt sind. Mit einer Höhe von etwa 5,5 Metern und einer Breite von etwa 6 Metern prägt sie den Eingangsbereich des modernen Regierungsgebäudes.
Eduardo Chillida, ein spanischer Künstler, erschuf dieses monumentale Werk im Jahr 2000 speziell für das neu errichtete Bundeskanzleramt. Die Entstehung fiel zeitlich mit dem Umzug der Regierungshauptstadt nach Berlin zusammen.
Die Skulptur stellt das Konzept der deutschen Einheit durch miteinander verbundene Stahlelemente dar, die abstrakte Räume und strukturelle Beziehungen bilden.
Die Plastik ist von außen gut sichtbar und kann von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Für den Zugang zum Kanzleramtsgelände ist normalerweise eine Voranmeldung erforderlich.
Das Material der Plastik ist spezieller Cor-Stahl, der eine schützende Rostpatina entwickelt und so sein Aussehen natürlich verändert. Diese Oberflächenveränderung ist kein Zeichen von Zerfall, sondern ein gewollter Teil des künstlerischen Konzepts.
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