Parlament der Bäume, Gedenkgarten in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das Denkmal besteht aus Granitplatten, Segmenten der Berliner Mauer, Bäumen und informativen Texten, die sich entlang der Spree gegenüber dem Reichstag erstrecken. Die Anlage dokumentiert wichtige Orte und Momente aus der Zeit der deutschen Teilung.
Das Denkmal wurde vom Künstler Ben Wagin am 9. November 1990 gegründet und enthält 58 Segmente der Berliner Mauer sowie Namen von 258 Personen, die an der Grenze starben. Diese Kombination würdigt sowohl die physische Barriere als auch die menschlichen Opfer der Teilung.
Die zentrale Fläche zeigt Bäume, die von Regierungschefs der deutschen Bundesländer gepflanzt wurden und für Einheit und Versöhnung der ehemals geteilten Nation stehen. Diese Gesten symbolisieren heute die Zusammengehörigkeit verschiedener Regionen Deutschlands.
Das Denkmal ist über die Schiffbauerdamm-Promenade erreichbar und kann sonntags zwischen 12:00 und 17:00 Uhr besucht werden. Größere Gruppen können Führungen buchen, um mehr über die Geschichte und Bedeutung des Ortes zu erfahren.
Die Marie-Elisabeth-Lüders-Haus baut die Gedenkanlage in seine Struktur ein und zeigt Originalmauerteile, die dem historischen Grenzverlauf folgen. Diese Integration macht deutlich, wie eng die Geschichte des Ortes mit modernen Gebäuden verflochten ist.
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