Marie-Elisabeth-Lüders-Steg, Trägerbrücke für Fußgänger in Mitte, Deutschland.
Die Marie-Elisabeth-Lüders-Steg ist eine Fussgängerbrücke aus Spannbeton, die das Spree-Ufer überquert und zwei Regierungsgebäude miteinander verbindet. Das Bauwerk verfügt über zwei Ebenen: einen öffentlichen Gehweg auf Flusshöhe und einen oberen Durchgang für offizielle Nutzung.
Die Brücke wurde Anfang der 2000er Jahre erbaut und ist Teil der Neugestaltung des Parlamentsviertels nach der deutschen Wiedervereinigung. Ihr Bau markierte die infrastrukturelle Verbindung zwischen wichtigen Regierungsgebäuden.
Die Brücke trägt den Namen von Marie Elisabeth Lüders, einer Politikerin, die sich im frühen 20. Jahrhundert für Frauenrechte und Sozialreformen einsetzte. Ihr Name ist heute noch auf dem Bauwerk präsent und erinnert an diese historische Persönlichkeit.
Die Brücke ist öffentlich zugänglich und bietet direkten Zugang vom südlichen zum nördlichen Spreeufer in einem zentralen Verwaltungsbereich. Der obere Gehweg kann während bestimmter Betriebszeiten für Besichtigungen geöffnet sein.
Der obere Gehweg trägt ein Schild mit dem Namen Jakob Mierscheid, einer fiktiven Figur, die als humorvoller Kommentar zur Bürokratie erfunden wurde. Diese versteckte künstlerische Geste ist vielen Besuchern unbekannt.
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