Weiße Kreuze, Mahnmal nahe dem Reichstag, Deutschland
Die Weißen Kreuze sind sieben Steinkreuze, die entlang des Spreeufers neben dem Reichstag stehen und die Namen von 13 Personen tragen. Auf beiden Seiten dieser Kreuze sind Inschriften angebracht, die Informationen über die hier verstorbenen Menschen vermitteln.
Das Denkmal wurde 1971 errichtet, um an jene zu gedenken, die während des Kalten Krieges beim Versuch starben, die Berliner Mauer zu überqueren. Es entstand zu einer Zeit, als die Stadt noch immer durch die Mauer getrennt war und dokumentiert die damaligen menschlichen Tragödien.
Die Kreuze erinnern an die Teilung Berlins und stehen für Menschen, die beim Versuch starben, zwischen Ost- und Westdeutschland die Freiheit zu erreichen. Sie prägen das Gedenkenslandschaftsbild entlang der Spree und zeigen, wie diese Grenze das tägliche Leben teilte.
Das Denkmal befindet sich am Reichstagsufer in Berlin-Mitte und ist mit dem Rollstuhl zugänglich, sodass alle Besucher es besichtigen können. Informationstafeln an der Stelle erklären den historischen Zusammenhang und helfen beim Verständnis des Denkmals.
Eines der sieben Kreuze ist speziell dem Gedenken aller unbekannten Opfer der Berliner Mauer gewidmet, deren Namen verloren gingen. Dieses Kreuz hebt sich ab, da es nicht für einzelne namentlich bekannte Personen, sondern für alle Namenlosen steht, die ebenfalls ihr Leben verloren.
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