Rudolf-Virchow-Denkmal, Marmor- und Muschelkalkdenkmal am Karlplatz, Berlin-Mitte, Deutschland
Das Rudolf Virchow Denkmal in Berlin-Mitte ist eine Skulpturengruppe aus Muschelkalk und Marmor auf einem dreistöckigen Unterbau mit dorischen Säulen an den Ecken. Die Komposition zeigt einen Titanen, der gegen eine Sphinx kämpft und steht auf dem Karlplatz.
Das Denkmal wurde 1910 von dem Architekten Alfred Messel und dem Bildhauer Fritz Klimsch vollendet, um Virchows Vermächtnis zu ehren. Zwei pyramidenförmige Pappeln wurden später 1998 zur Seite des Denkmals gepflanzt und rahmen es seitdem ein.
Das Denkmal zeigt Virchow mit seinen Studenten in weißen Marmorereliefs dargestellt, die seine Rolle als Lehrer und Vermittler medizinischen Wissens an einer neuen Generation von Fachleuten unterstreichen. Diese Darstellung spiegelt die Bedeutung wider, die seine Ausbildungsarbeit in der medizinischen Gemeinschaft hatte.
Das Denkmal steht auf dem Karlplatz und ist von überall in diesem Bereich leicht zu Fuß erreichbar. Es gibt keinen festen Zugang oder Eintritt, sodass man die Skulptur jederzeit von außen betrachten kann.
Die allegorische Darstellung eines Titanen gegen eine Sphinx ist ungewöhnlich symbolreich, wobei der Kämpfer die Mediziner und der Gegner die Krankheit selbst verkörpert. Diese kunstvolle Metapher für den medizinischen Fortschritt ist auf den ersten Blick nicht unmittelbar offensichtlich.
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