Rolling Horse, Zeitgenössische Skulptur am Berlin Hauptbahnhof, Deutschland
Rolling Horse ist eine Kunstskulptur am Berliner Hauptbahnhof, die ein Pferd in einer Eisenbahnfelge darstellt und etwa 10 Meter hoch sowie 9 Meter breit ist. Die Konstruktion verbindet Stahl, Aluminium, Kunststoff, Glas und Stein zu einem vielschichtigen Kunstwerk, das sich in die modernen Bahnhofsstrukturen einfügt.
Das Kunstwerk entstammt einer modernen künstlerischen Vision für den Hauptbahnhof und setzt sich in Dialog mit dem Ort auseinander. Der Sockel des Werks enthält Glaskammern, die Überreste des früheren Lehrter Bahnhofs zeigen und damit die Bahnhofsgeschichte des Platzes sichtbar machen.
Die vier rotierenden Gesichtsmasken an der Schulter des Pferdes verkörpern die Jahreszeiten und laden Besucher ein, die künstlerische Interpretation von natürlichen Zyklen zu entdecken. Diese sich drehenden Elemente schaffen eine Verbindung zwischen Bewegung und zeitlichem Wandel in der Mitte der Stadt.
Die Skulptur befindet sich im Eingangsbereich des Hauptbahnhofs und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit ausreichend Platz zum Betrachten aus verschiedenen Blickwinkeln. An der Basis verlaufen zwei 30 Meter lange Stahlschienen, die durch blaue Bodenlichter beleuchtet sind und den Weg zur Skulptur weisen.
Die Struktur wiegt etwa 35 Tonnen und ist vollständig aus industriellen Materialien wie poliertem Stahl und Aluminium gebaut, was die Spannung zwischen technischer Materialität und organischer Pferdeform unterstreicht. Diese Verbindung von schwerem Gewicht und fluider Form schafft eine optische Spannung, die aus verschiedenen Perspektiven unterschiedlich wirkt.
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