Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Kunstmuseum in Moabit, Deutschland
Hamburger Bahnhof ist ein Museum für zeitgenössische Kunst in einem umgebauten Bahnhofsgebäude mit hohen Hallen und langen Seitenflügeln. Das Gelände erstreckt sich über mehrere miteinander verbundene Bereiche, die Raum für großformatige Arbeiten und wechselnde Ausstellungen bieten.
Das Gebäude entstand 1847 als Endbahnhof für Züge nach Hamburg und diente bis 1884 dem Personenverkehr. Nach Jahrzehnten wechselnder Nutzungen wurde es 1996 als Ausstellungsort wiedereröffnet.
Der Name erinnert an die frühere Eisenbahnstrecke nach Hamburg, während heute Kunstwerke der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart im Mittelpunkt stehen. Besucher erleben zeitgenössische Installationen in einem offenen Raumkonzept, das den industriellen Charakter der ehemaligen Bahnhofshalle bewahrt.
Der Eingang liegt direkt an der Invalidenstraße und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Große Säle ermöglichen entspanntes Betrachten auch bei viel Publikum, Ruheräume laden zum Verweilen ein.
Im Westflügel sind mehr als 450 Zeichnungen und mehrere raumgreifende Arbeiten eines einzigen Künstlers dauerhaft zu sehen. Diese Sammlung bildet eine der weltweit größten Werkschauen dieser Art unter einem Dach.
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