Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité, Medizinhistorisches Museum im Campus Charité Mitte, Deutschland
Das Berliner Medizinhistorische Museum auf dem Charité Campus Mitte ist ein Medizinmuseum in einem historischen Gebäude von 1899, das früher als Pathologisches Museum diente. Im Inneren befinden sich über 40.000 medizinische Gegenstände, Instrumente und Präparate, die zeigen, wie Medizin und Wissenschaft in früheren Zeiten praktiziert wurden.
Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert von Rudolf Virchow, einem bedeutenden Pathologen, gegründet und diente zur Sammlung medizinischer Gegenstände und Präparate. Die Institution wuchs aus dieser Gründerzeit zu einem wichtigen Ort für die Bewahrung von Medizingeschichte heran.
Das Museum zeigt, wie sich die Medizin über Jahrhunderte verändert hat und wie Ärzte früher arbeiteten. Die erhaltenen Räume wie das anatomische Theater und die alten Laborplätze lassen erkennen, wie unterschiedlich die medizinische Praxis einst aussah.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, wobei es am Mittwoch und Samstag längere Öffnungszeiten hat. Ein bequemer Besuch lässt sich planen, wenn man Zeit für die vielen Ausstellungen mitbringt und vorher die aktuellen Öffnungszeiten überprüft.
Die Ruinen des ehemaligen Hörsaals wurden bewahrt und dienen heute noch als Ort für Vorträge und Diskussionen. Dies verbindet die alte Art des medizinischen Unterrichts direkt mit modernen Gesprächen über Medizin.
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