Langenbeck-Virchow-Haus, Architektonisches Denkmal in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das Langenbeck-Virchow-Haus ist ein fünfgeschossiges Gebäude mit neoklassizistischer Fassade, das sich über 27 Meter in der Berliner Mitte erhebt. Der Saal im Inneren bietet Platz für etwa 500 Personen und ist mit moderner Technik für medizinische Veranstaltungen ausgestattet.
Das Gebäude wurde zwischen 1914 und 1915 von Architekt Hermann Dernburg erbaut und diente von 1950 bis 1976 als vorübergehender Sitz des Parlamentes der DDR. Nach der Wiedervereinigung kehrte es 2005 nach umfassender Restaurierung zu seiner medizinischen Bestimmung zurück.
Das Gebäude dient heute als Treffpunkt für Mediziner und Chirurgen, die sich hier zu Fachkonferenzen und Fortbildungen treffen. Es verkörpert die enge Verbindung zwischen Berlins medizinischer Forschung und professioneller Zusammenarbeit in der Ärzteschaft.
Der Ort liegt neben dem Charité-Krankenhaus und der Humboldt-Universität und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude hauptsächlich für Veranstaltungen genutzt wird und eine vorherige Anmeldung erforderlich sein kann.
Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschädigt, während viele Nachbarbauten zerstört wurden. Diese Widerstandsfähigkeit machte es zu einem wichtigen Zeugnis der Berliner Architekturgeschichte durch mehrere Epochen.
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