Invalidenpark, Stadtpark in Berlin-Mitte, Deutschland.
Der Invalidenpark ist eine 2,5 Hektar große Parkanlage in Berlin-Mitte neben dem Hauptbahnhof mit gepflegten Grünflächen, Wasserbecken und Granitskulpturen. Der Park wird von vier Straßen begrenzt und bietet verschiedene Wege zum Spazieren und Verweilen.
Die Parkanlage entstand 1843 als Garten für die Bewohner des Invalidenhauses. Nach Jahrzehnten der Vernachlässigung wurde sie zwischen 1992 und 1997 vollständig erneuert.
Der Granit-Gedenkstein im Wasserbecken verbindet zwei historische Momente des Ortes: die zerstörte Gnadenkirche und die nahe gelegene Mauersegment. Besucher können hier die Mehrschichtigkeit der Berliner Geschichte unmittelbar in der Parkgestaltung erleben.
Der Park liegt an der Kreuzung mehrerer Straßen und ist von verschiedenen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Die ebenen Wege und Grünflächen sind für alle Arten von Besuchern zugänglich.
Die Invalidensäule von 1854 steht im Park als Denkmal für Soldaten, die in der Revolution 1848 und 1849 sowie im Deutsch-Dänischen Krieg fielen. Dieses Monument wird oft übersehen, obwohl es eine wichtige Rolle in der preußischen Militärgeschichte des 19. Jahrhunderts spielte.
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